Petition

SvS 2016 Schärfe»Zum Wohle der Familien in Deutschland und Europa: Ehe bleibt Ehe und Eltern bleiben Eltern. Darum bitte ich Sie mit Nachdruck: Unterschreiben Sie hier die Petition der neuen Europäischen Bürgerinitiative Vater, Mutter, Kind, damit die Wörter Ehe und Familie auch in Zukunft überall in Europa dieselbe Bedeutung behalten. Helfen Sie mit: Wir brauchen EU-weit mindestens eine Million Unterschriften zur Vorlage bei der EU-Kommission. Unsere Kinder werden es Ihnen danken.« (Sven von Storch, Sprecher der Initiative Familien-Schutz)

Die Petition der Europäischen Bürgerinitiative im Wortlaut:

»Eine Verordnung, die die Begriffe Ehe und Familie horizontal für das gesamte Europarecht definiert: Die Ehe ist ein Lebensbund zwischen einem Mann und einer Frau, und die Familie gründet sich auf Ehe und/oder Abstammung.

Die zunehmende Zersplitterung der Begriffe „Ehe“ und „Familie“ stellt ein Problem für die EU dar. Das Europarecht verwendet beide Begriffe, doch ihre Bedeutung ist zunehmend unklar, und verschiedene EU-Richtlinien enthalten unterschiedliche Definitionen. Die vorliegende Initiative schafft Abhilfe, indem sie eine EU-weit einheitliche Definition beider Begriffe vorschlägt, die mit der Gesetzgebung aller Mitgliedstaaten vereinbar ist. Im Einklang mit Art. 9 der EU-Grundrechtecharta berücksichtigt sie vollumfänglich die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten zur Gesetzgebung im Ehe- und Familienrecht.«

Die Forderungen der Initiative Familien-Schutz zur Unterstützung der EU-Petition:

Die EU-Kommission hat eine neue Bürgerinitiative mit dem Namen »Vater, Mutter, Kinder« bewilligt. Sie will die EU durch Sammlung von mindestens einer Million Unterschriften darauf verpflichten, die Definition der Ehe als der dauerhaften Verbindung von Mann und Frau zu bewahren.

Wir fordern: Europa muss in dieser wichtigen Frage mit einer Stimme sprechen und darf sich nicht von immer neuen Vorlieben und Sonderneigungen zersplittern lassen. Deshalb bringt die  neue EU-Bürgerinitiative die EU-weit dringend benötigte, einheitliche Definition der beiden Begriffe »Ehe« und »Familie« in Vorschlag. Sie antwortet sowohl mit formaljuristischer wie auch naturrechtlicher Klarheit auf die Gender-Verwirrung. Im Einklang mit Art. 9 der EU-Grundrechtecharta berücksichtigt die Initiative vollumfänglich die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten bei der Gesetzgebung im Ehe- und Familienrecht.

  • DIE EHE MUSS als dauerhafte und ausschließliche Verbindung von Mann und Frau erhalten bleiben.
  • DIE FAMILIE MUSS auch weiterhin auf der Ehe von Mann und Frau basieren bzw. auf Abstammungsverhältnissen und natürlicher Verwandtschaft.
  • ÜBERALL IN DER EUROPÄISCHEN UNION MUSS es eine einheitliche Definition der Begriffe »Ehe« und »Familie« geben.
  • WIR DÜRFEN NICHT ZULASSEN, dass die Begriffe »Ehe« und »Familie« in den Rechtsakten und politischen Entschließungen der Brüsseler Institutionen zersplittert werden und ihre Bedeutung immer unklarer wird.

 

Der Hintergrund: Wir wissen um die unerträgliche Duldung der hohen Scheidungsrate, der niedrigen Geburtenrate und der hohen Abtreibungszahlen. Um die traurige demografische Lage. In dieser Lage soll die gleichgeschlechtliche »Ehe« das wichtigste Thema sein!? Ehe und Familie werden immer die wichtigste Keimzelle des menschlichen Lebens bleiben, ganz gleich, ob in welchen Konstellationen Kinder auch künstlich gezeugt werden. Die Gender-Ideologie und die europäischen Antidiskriminierungsregeln sind das hübsche Kleid, in dem sich die Feinde der Familie als menschenfreundliche Weltverbesserer ausgeben. Sie lehnen alle Bedingtheiten des Menschen ab, vor allem seine Abhängigkeit von den biologischen Tatsachen des Lebens. Sie werfen über Bord, was diese Bedingtheit einzig und allein lebbar und annehmbar macht: Ehe und Familie.

Bei der »Öffnung« der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geht es indirekt darum, die Familie jenseits genealogischer Abstammung, vulgo Verwandtschaft »neu zu denken«, also abzuschaffen. Die Institutionen der EU schützen uns nicht etwa davor; sie tun vielmehr alles, um diese Tendenz zu verschärfen und voranzutreiben. Das ist die Lage, in der die Initiative Familien-Schutz die EU-Bürger-Initiative zum Schutz von Ehe und Familie unterstützt.

Indem die neue Bürgerinitiative die EU auf die traditionelle Bedeutung von »Ehe« und »Familie« verpflichten will, wird sie zu ein »politisches Statement der Bürger zur EU: Wird die EU ein Europa für oder gegen die Familie? Das ist die Frage. Da die Bürgerinitiative formaljuristisch dem EU-Recht entspricht, durfte die Kommission ihre Zustimmung nicht verweigern. Die Organisatoren haben jetzt ein Jahr Zeit, um die Unterstützungserklärungen von mehr als einer Million Bürgern der EU-Mitgliedsstaaten zu sammeln.

Wenn die Bürger-Initiative bis zum 10. Dezember mindestens eine Million Unterstützungsbekundungen aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedstaaten erhält, dann muss die EU-Kommission innerhalb von drei Monaten auf das Ergebnis reagieren. Die Kommission kann sich dann entscheiden, der Aufforderung zu folgen – oder auch nicht. Deshalb ist es gut, wenn es deutlich mehr als eine Million Unterschriften werden. Es liegt an jedem von uns, ob dieses Ziel erreicht wird.

Die Europäische Bürgerinitiative Vater, Mutter, Kind schreibt auf Ihrer Homepage

»Wenn man heiratet, dann geschieht dies weil eine Liebesbeziehung so weit gereift ist, dass man sich imstande fühlt, das größte Projekt seines Lebens zu beginnen: die Gründung einer Familie.

Und wenn der Staat der Ehe rechtliche Anerkennung und Schutz gewährt, dann tut er dies natürlich nicht weil ihn unsere Gefühle etwas angehen, sondern weil die Erneuerung der Generationen und die Erziehung der Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft sicherstellen. Hieraus folgt die Bedeutung der Ehe, die – wie wir in Erinnerung bringen möchten – nicht irgendein Vertrag ist, sondern eine Institution.

Die Ehe schützt die Familie, weil sie auf dem gegenseitigen Versprechen aufbaut, im Respekt voreinander und in der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder zusammenzuleben.

Die Familie ist für jeden einzelnen Menschen ebenso wichtig wie für die Gesellschaft als Ganze: sie ist der Ort, an dem Kinder empfangen und aufgezogen werden; sie weist jedem von uns in der Abfolge der Generationen seinen Platz zu und verbindet uns miteinander; sie ist der Ort, an dem wir vorbehaltlose Liebe und Solidarität erfahren; sie federt soziale Notlagen ab und schützt uns vor Vereinsamung. Darüber hinaus ist die Familie auch ein Motor der wirtschaftlichen Entwicklung; sie stellt die Gegenwart und die Zukunft sicher.
Kurz gesagt, die Familie ist die Grundeinheit jeder Gesellschaft.

Aus diesem Grund wollten die Gründerväter der Europäischen Union, dass für alles, was mit der Familie zu tun hat, das Subsidiaritätsprinzip gilt: das Familienrecht fällt in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten.

Doch seit einiger Zeit wird in den Rechtsakten der Europäischen Union immer häufiger auf die Familie bezuggenommen. Manchmal geht man sogar so weit, die Familie neu definieren zu wollen – aber diese Definitionen unterscheiden sich von einem Text zum anderen. Darüber hinaus hat das Europäische Parlament in den letzten Jahren viele Initiativberichte z.B. über „reproduktive Rechte“ beschlossen, die Fragen der Abstammung, und mithin die Familie, betreffen.
Dies ist umso problematischer, als die Unterschiede im Verständnis von Ehe und Familie in den Gesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten mit der Zeit eher zu- als abzunehmen scheinen.

Man weiß nicht mehr wovon die Rede ist; daher wird es immer schwerer, die europäischen Rechtsakte zu verstehen und anzuwenden. Die Europäische Union braucht daher dringend eine klare und präzise Begriffsbestimmung von Ehe und Familie. Und selbstverständlich muss im Sinne der europäischen Einheit diese einheitliche Begriffsbestimmung das zum Ausgangspunkt nehmen, was auch heute noch nicht nur in allen Mitgliedstaaten, sondern der ganzen Menschheit als Grundlage dient: die Einsicht in die Wirklichkeit, dass nur ein Mann und eine Frau zu gemeinsamer Elternschaft befähigt sind.

VATER, MUTTER, KIND lädt Sie daher zur Unterstützung einer Europäischen Bürgerinitiative ein, die gemäß der Verordnung (EU) 211/2011 dazu dient, den Willen der Bürger der 28 Mitgliedstaaten zum Ausdruck zu bringen.

Niemand darf die Augen vor dem verschließen, was offenkundig ist: es ist ungerecht und absurd, Kinder wissentlich ihres Vaters bzw. ihrer Mutter zu berauben und ihnen somit das Wissen um ihre Herkunft zu nehmen. Die Achtung der Ehe zwischen Mann und Frau und der Beziehung zwischen Vater, Mutter und Kind ist ein Menschenrecht!
Wenn sich viele, viele Mitbürger dieser Initiative anschließen, dann kann es uns gelingen, unser Anliegen in ganz Europa auf die Tagesordnung zu setzen.
DIE KÜNFTIGEN GENERATIONEN ZÄHLEN AUF IHRE UNTERSTÜTZUNG! IN IHREM NAMEN VIELEN DANK IM VORAUS!« (http://www.mumdadandkids.eu/de/unsere-initiative)